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Archive for Januar, 2005

Danke Doktor Waschmaschine…

Zwischen den Jahren fing es an: Wir waren in den Packvorbereitungen für die NeujahrsLAN, und da musste es passieren – unsere Waschmaschine gab den Geist auf. Was tun sprach Zeus, die Zeit war doch knapp…

Ich analysierte die Maschine und stellte sehr schnell fest, daß irgendwie die Pumpe im Eimer sein musste, denn die Seifenlauge fand den Weg aus der Maschine nicht mehr. Wenn man dies allerdings manuell erledigte – was wiederum etwa eine Stunde dauert, und ständige Anwesenheit voraussetzt – verrichtete unsere Wasch-Trockenkombination ihre Dienste wie gewohnt. Ein Blick aufs Fabrikat zeigte mir, daß es sich um die Quelle-Marke Privileg handelte. Wir nahmen uns fest vor, nach der NeujahrsLAN einen Techniker zu rufen…

Letzte Woche also rief ich den Technischen Kundendienst an: Problem geschildert, ersatzteil kostet knapp 80 EUR, plus Anfahrt, plus Pauschalkosten für die Reperatur. Die Freundliche Stimme am Telefon wies mich darauf hin, daß etwa 200 EUR kosten entstehen würden. Sollte der Techniker unverrichteter Dinge nach Hause fahren, wären pauschal 58 EUR zu berappen…

Viel zu teuer dachten wir uns, ich machte mich also daran das gute Stück alleine vorzuziehen und ausseinander zu bauen. Google sei Dank, wurde ich dann auf die Webseite von Heinrich Jung aufmerksam. In sehr gut dokumentierten Schritten beschreibt er den Funktionsaparat einer Waschmaschine. Also: Problem nachgeschlagen, duku studiert, festgestellt daß der Pumpenflügel bei uns irgendwie nicht mehr vorhanden ist.

Nochmal die Hotline angerufen, im Ersatzteilservice den Pumpenflügel bestellt, und mir diesen nach Hause liefern lassen. Kosten: 12.88 EUR inkl. Porto und Verpackung. Nach anfänglichen Einbauschwierigkeiten läuft die Maschine nun wieder wie gewohnt. Klasse, jede menge Geld gespart…

Und der Sinn dieser Geschichte:

  1. Google weiss alles!
  2. Ich liebe es, daß Menschen ihr Wissen transparent und kostenlos zur Verfügung stellen
  3. Do it yourself!

In diesem Sinne, ich geh mal waschen, der Schrank ist nämlich fast leer…

Das war er – mein Geburtstag 2005

Nachdem mein gestriger ‘Ehrentag’ nun heute vorbei ist, resümiere ich mal über mein 26sten Geburtstag:

Vielen lieben Dank an all diejenigen, die mich mit Telefonaten, Emails, SMS, IRC-Texten, Forenbeiträgen und Newsposts daran erinnert haben, daß ich am 12. Januar ’79 zur Welt kam.

Vielen Dank auch an meine Freundin Nadine, die mir eine Überraschungsparty zum Geburtstag geschenkt hat. Gut, mein Kumpel Thorsten hat es dann durch seinen Glückwunschanruf etwa sechs Stunden vorher verraten, aber so ist das nunmal…

Vielen Dank auch an alle, die gestern auf meiner Überraschungsparty (ohne Überraschung) waren. Danke für die vielen Starbucks-Karten, danke für die restlichen Geschenke, und Danke daß Ihr unseren Gaderobenständer aus der Wand gerissen habt – mittlerweile sind 8er Löcher gebohrt, der nächste Overrun auf unsere kleine Stadtwohnung im Zentrum von Frankfurt darf kommen :)

Zurück von der NeujahrsLAN…

Nundenn… nach sieben Tagen auf der Wasserkuppe melde ich mich wieder zurück – Zwar hatte ich Internet, und konnte demnach meine Emails lesen, aber ich hatte absolut keine Zeit bzw. keine Lust sie zu beantworten… Ich kümmer mich die Woche darum. Versprochen.

Ein Artikel über die NeujahrsLAN veröffentliche ich die Tage, meine Bilder habe ich schonmal hochgeladen…

Hallo anno 2005

Da ist es nun, das neue Jahr. Soll ich euch meine erste negative Erfahrung in diesem Jahr nennen? Gut:

Es fing gestern Abend an. Ich fuhr zusammen mit meiner Freundin zu Gerald nach Darmstadt, um mit ihm und ziemlich vielen anderen Leuten ins neue Jahr zu feiern. Aufgrund des voraussichtlich übermäßig zu erwarteten Konsum von Spirizuosen entschlossen wir uns, mit dem Zug von Frankfurt nach Darmstadt zu fahren, die erste Bahn im neuen Jahr fuhr um vier Uhr morgens, danach stündlich zurück… super Bedingungen…

Gestoppt wurde unsere Rückfahr in Darmstadt-Wixhausen, weil im Wagon hinter uns ein paar Vollidioten auf die Idee kamen, anderen Fahrgästen mit der Gürtelschnalle auf den Kopf zu dreschen. Nachdem der Zugführer durchsagte daß Verletzte im Wagon wären und der Zug erst weiterfährt wenn Rettungsdienst und Polizei vor Ort wären, entschlossen wir uns mal schauen zu gehen – schließlich bin ich einst gut ausgebildet worden, und der Umgang mit sterilen Materialien ist bei mir durchaus nicht fremd. Nachdem ich mir vom Zugführer also ein Miniverbandskasten geholt habe (Liebe DB: Macht da mal was, das ist echt lächerlich!), gingen wir auf die Suche. Etwa zehn Minuten später waren zwei Jugendliche erstversorgt, und mein kompletter Alkoholpegel vollkommen verflogen. Ganz toll!

Die Fahrt dauerte insgesamt zwei Stunden. Neben den Verletzten versagten etwa drei Stationen später die Bremsen, sodaß der Zug nurnoch mit 30 km/h weiterfahren konnte. Ein etwa 30-minütiger Aufenthalt in Frankfurt-Louisa war die Folge, da der Zug erst von einem schnelleren ReginalExpress überholt werden musste. Da etwa zehn Kids unterschiedlicher Nationalitäten in einem geschätzten Alter von 16 dabei ziemlich langweilig wurde, begannen diese kurzerhand mit Böllern in der Bahn rumzuschmeissen. Leider waren wir nur zu dritt, und hatten nicht wirklich Chancen diesen Mop ausseinander zu reißen… Ignoranz funktioniert dann doch nach ein paar Minuten, Nadine war eg längst eingeschlafen.

Nach zwei Stunden erreichten wir dann schließlich Frankfurt Hauptwache und stiegen aus, etwa drei Minuten Fußmarsch lagen noch vor uns. Und obwohl Frankfurt eine sehr anonyme Stadt ist, waren die Leute auf der Hauptwache durch die Bank weg sehr gut gelaunt und überhaupt nicht so assozial, wie die Spinner im Zug. Danke Frankfurt, ich fühle mich in meinen Gedanken an diese Stadt bestätigt.

Ein Frohes neues Jahr…