Surface computing ist die Zukunft?
Man liest und vorallem sieht immer mehr Videos sogenannter Surface-Computing oder Multitouch-Controllings – Neuzeitige Bedienkonzepte, die unsere gute alte Maus & Tastaturkombination ablösen sollen:
Dahinter steckt meist ein kluger Kopf namens Jefferson Han, der dieses Konzept erarbeitet hat. Die Idee: Interface-Bedienung mit den Fingern, gleichzeitige Befehlssteuerungen (mit der Maus kann man nur 1-2 befehle gleichzeitig ausführen) und vorallem neuerdings die Interaktion mit weiteren Gegenständen wie PDAs, Smartphones und Digicams.
Generell finde ich:
Tolle Idee, sehr großer Unterhaltungscharakter. Durchaus auch interessant bei der ein oder anderen Aufgabe. Ganz besonders in Kombination mit Maps oder großen Dateien macht das ganze durchaus Sinn. Aber: Ich sehe immer wieder Bilder-Anwendungen. Mal ganz ehrlich – Ich finde es ja auch lustig, Bilder hin und her zu schieben, zu rotieren oder zu skalieren. Dennoch bevorzuge ich doch meine Bilder in ordentlichen Listen anzuordnen und diese schneller und übersichtlicher zu finden. Oder nicht? Wo macht das ganze Sinn, und wo auch nicht? Klar, die Interaktion mittels WLAN und Apple-Philosophie dahinter (Easy to use, no click setup to initial components) macht das ganze angenehm toll einfach. Aber brauchen wir das wirklich? Interessant ist die technologie dennoch. Einsatzgebiete in der Zukunft für mich
- Info-Terminals an Flughäfen und öffentlichen Einrichtungen
- Große interaktive Bilderrahmen zuhause
- Edutainment-Terminals in Kinderzimmern
- Neuartige Terminals für ältere Mitmenschen, denen PCs zu kompliziert bleiben
Trotzdem meine ich: Dieses Konzept wird es wahrlich schwer haben, die Präzision und Geschwindigkeit einer Maus/Tastatur -Kombi abzulösen. Noch ist aber nicht aller tage Abend. Wenn ich an meine erste Maus denke:

…die hatte noch richtige Kanten, war Viereckig und benutzte RS-232. Aber hatte den coolsten Tastenklick bis heute :)



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