Informationsüberfluss

Am 12. Januar hatte ich Geburtstag :) An sich ein schöner Tag, war ich zudem besonders erfreut über die vielen vielen Glückwünsche die mich erreichten. In diesen neuen Zeiten der Netzwerke ist es verdammt einfach, wenigstens kurz eine Nachricht den Geburtstagskindern zu hinterlassen.

Die Bilanz:

  • 37 Nachrichten auf Facebook
  • 26 Nachrichten auf xing
  • 24 Emails
  • 13 Nachrichten auf LinkedIn
  • 11 SMS-Nachrichten
  • 8 Telefonate
  • 1 eCard
  • (ungezählt, persönliche Handshakes im Büro & dergleichen)

Ich stelle mir ansich selber den Anspruch, mich wenigstens kurz bei den Gratulanten zu bedanken, allerdings hatte ich nach 20 Minuten keine Lust mehr. Zu oft Pushte auf meinem iPhone eine Facebook-Nachricht auf, kamen SMS oder kamen Emails an, die mich darauf hingewiesen haben in meinem x-ten Account wäre eine neue Nachricht Betreff “Alles Gute” abzurufen.

Klar ist das super, dass wir dank der neuen Technologien und Unlimited-Internet-Access nun fast immer erreichbar bleiben, und so auch quasi zur Laufzeit sämtliche Änderungen als auch Nachrichten erhalten können, aber an Tagen wie gestern habe ich mir die gute alte Zeit zurück gewünscht… Manchmal gibts auch bei mir einen Informationsüberflüss.

Vielen Dank für Eure Glückwünsche – nochmal an all diejenigen, die nach neun Uhr morgens geschrieben hatten.

Tablets sind Steinalt – und braucht kein Mensch

Noch ein paar Tage, dann wissen wir ob Apple wirklich an einem “iSlate” arbeitet, und ich hoffe ja nicht – und stehe mit dieser Meinung nicht ganz alleine da. Für mich persönlich erschließt sich in den nächsten zwei bis fünf Jahren kein Grund und Anwendungsgebiet, warum wir unser Interaktionsverhalten nun jetzt umstellen sollten, und mein HCI-Studium bestätigt dies durchaus.

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Meine 2 Cents zur Nexus One vs. iPhone-Diskussion

Zugegeben, mich als vollkommen überzeugter iPhone-Nutzer interessiert das NexusOne so sehr, dass ich es mit der Europäischen Markteinführung wohl als einer der ersten mir zulegen werde. Allerdings ist der ausschlaggebende Grund hierfür einzig und alleine meine Neugierde, sowie mein unerwachsener Spieltrieb was neue Technologien betrifft. Bei Googles erster Consumer-Hardware steigt bei mir so sehr das Interesse auf den Wechsel meines Smartphones, wie es BlackBerry, PalmPre oder ein WindowsMobile nie auch nur im Ansatz geschafft hatten.

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1406 Minuten Hörspiel

Sozusagen als nachgezogenes Weihnachtsgeschenk habe ich mir die Otherland-Hörspielversion für 79 Euro geleistet, und beginne gerade die insgesamt 26 CD’s in mein iTunes zu importieren. Weil ich momentan so viel zwischen Frankfurt-Glasgow-Zürich pendel, scheinen mir Hörbücher gerade wieder gute alternativen zum Zeitvertreib zu sein…

Weiter gehts in 2010

Nach nunmehr zwei Jahren ohne Weblog habe ich mich wieder dazu entschlossen, meinen (digitalen) Alltag hier festzuhalten. Ich werde wohl in Zukunft diese Seite als Auffangbehälter für den ganzen Blödsinn benutzen, der mir in meinem alltäglichem Leben wiederfährt. Hauptsächlich allerdings nach wie vor als Spielwiese für technische Möglichkeiten, die ich für meine Neugier oder den Beruf brauche.

Sinn oder Unsinn, Selbstdarstellund oder Profilierungswahn – Wem das nicht gefällt ist gerne dazu aufgefordert, diese URL wieder zu verlassen…

Natürlich funktioniert noch nicht alles Rund, und zudem muss ich noch einige Dinge hier anpassen – Ich wollte dennoch mal so langsam wieder mit etwas anfangen und die Seite nicht noch länger ohne Inhalte parken. Ich werde ausserdem in den kommenden Tagen viele alte Artikel und Beiträge wieder einsetzen.

Permanent redirect

Guys, the weblog is moving to a brand new web server and need to be configured. I try to speed this up, but actually I am hard at work in other projects…

I’ve decided to move over to wordpress instead Textpattern — the possibilities with that software will more fit my digital environment, I hope to update the blog with wp a bit better that with Textpattern…

Come back soon, or subscribe the RSS feed to get any update…

Wow, tolle Kunst

Ich war heute zwecks Schulung mit einigen Kollegen bei unseren Bürogebäude-Mitmieter-Nachbarn der DePfa eingeladen, und staunte nicht schlecht als ich das Bild Queensboro Bridge von Andreas Orosz dort hängen sah:

Ich war ja schon immer ein Fan solch detailreicher Bilder, ich habe aber noch nie eines aus nächster Nähe betrachten können. Hier hatte ich das Bild dann doch für ein paar Minuten in den Pausen nur für mich, in seiner vollen Größe! Das genze gefällt mir so gut, daß ich dieses Informationsreiche Bild gerne in 70×100 cm über meiner Couch hängen haben möchte…

Apple around the world..!

Okay gut. meine Finger huschen ja auch seit einigen Wochen über ein Weißes MacBook, weil es für mich einfach dank der rumreiserei viel besser geeignet ist als mein “altes” Arbeitstier Dell Latitute D630. Fünf bis sechs Stunden Akkulaufzeit bei schlankem Design, nicht hörbarer Arbeitslautstärke und wirklich einfacher Handhabung sind einfach für mich K.O.-Argumente – dennoch, ich mag neben diesen Kisten auch die Produkte aus Redmond… Sehr nervig empfinde ich allerdings, daß die Jungs mit dem Apfel-Design aus California momentan allgegenwärtig sind: Erst gab es den neuen iMac, dann LEO, jetzt das iPhone in Deutschland und bald wohl wieder neue MacBooks – Überall sehe ich den minimalistischen Apfel – und es ist heute cooler denn je mit mehr als nur dem iPod durch die Gegend zu latschen. Ebenfalls nichts für ungut – das iPhone ist toll auf seine Art, und ich werde mir hier nicht den Mund fasselig reden, das haben schon hundert- bis tausend andere Blogger vor mir gemacht. Für mich persönlich ist das Gerät nix, da fehlt einfach UMTS und Alltagstauglichkeit… Aber hey: Selbst im Printbereich ist das Thema nicht mehr wegzudenken. Unjüngst hat Deutschlands große IT-Bildzeitung für bessere c’t einen ernüchternd sachlichen Artikel zum Thema LEO versus Vista gestartet. Heute erschienen mir dann zum ersten mal auch die drei neuen Spots (1, 2, Favorit 3) zu exakt diesem “Vorsprung” von LEO gegenüber Vista. Außerdem lag bei mir  die selbe Werbung wie bei Bloggerkumpel und Qype-Kollege Venden im Briefkasen. Ich denke: Es ist nicht alles Gold was glänzt – LEO/Apple hat viele Vorteile und auch nicht ganz unerhebliche Nachteile zu Windows/PC, Apple-Hardware hat andere Ansätze zu PCs, und eine Gegenüberstellung ist einfach nicht so ohne weiteres möglich. Wie war das mit den Äpfel und den Birnen? Fakt ist und bleibt einfach – und das spüre ich am eigenen Leibe – daß die Nutzerschaft einfach die Schnauze voll hat von komplizierten und starren Systemen, von Programmen mit 1000 Konfigurationsmöglichkeiten, und eben immer und immer mehr die Augen mit dem alltäglichen Blick auf die TFT-Mattscheibe ab und an durch schöne Animationen verwöhnen möchte. Grundsatz in der Softwareentwicklung: KISS – Keep it small & simple – und Minimalismus setzt sich irgendwann eben immer durch.

Manfred Schell und seine GDL

Holgi von YouFM hat einen wirklich interessanten Brief auf seinem Nightline-Blog veröffentlicht, der von einem befreundeten -Lokführer- Eisenbahnfahrzeugführer verfasst wurde. Darin beschreibt er interne Ansichten zum Thema GDL und deren Streik. Interessant zu lesen. Amen.

Vorerst keine Autos mehr

Das war sie nun also, die 62. Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt – Gott sei Dank ist das nun vorbei. Da ich mich ja auch genauso wie der Mainbube zu den Jungs zählen, die kein Autogen besitzen, war mir die Messe an sich egal. Was mich allerdings extrem nervte zu diesen Tagen war die allgegenwärtige Autoreklame überall, die stets überfüllte S3/S4 und die Idioten welche “MINI” Aufkleber in sämtlichen U-Bahn-Haltestellen auf die Anzeigetafeln klebten. Toll hingegen waren die Menschen, die für viele volle Kneipen und Bars sorgten. Das ein oder andere nette Gespräch und ein paar Kontakte sind daraus wieder entstanden… Als nächstes kommt die Buchmesse im Oktober – da sitzen dann morgens und abends in der Bahn keine reizend anzuschauenden Hostessen und Hosts wie die vergangenen zwei Wochen, sondern eher spießige Bücherwürmer und Pädagogen.