Es ist schon toll… Soviele verschiedene Möglichkeiten, um mit anderen Personen in Kontakt zu treten gab es wohl noch nie, und nie war es einfach eine Person wirklich ununterbrochen rund um die Uhr zu erreichen. Alleine ich besitze und benutze
- Festnet-Telefon
- Mobiltelefon
- diverse Email-Adressen
- ICQ-Messenger
- Skype IP-Telefonie und
Es kann schon sehr hilfreich sein, wenn man im Zuge eines Projektes oder einer Aufgabe eben immer und überall die Hilfe von Freunden oder Kollegen zu bekommen. Ganz gleich ob ich im Büro sitze, oder wiedermal zuviel Geld bei Starbucks ausgebe, mit Notebook und Centrino-Chip bewaffnet bekommt man in Frankfurts Innenstadt fast überall problemlos ein offenes WLAN.
Dennoch schaffen es ein paar Menschen nicht, sich an einige ganz einfache Spielregeln zu halten. Mich persönlich nerven einige Dinge ganz gewaltig:
- Warum gibt es HTML-Emails? Ich habe ja generell nichts gegen Newsletter in HTML, wenn dies der Übersicht dient – aber ich hasse Textmails, die per HTML-Format verschickt werden! Sowas verstört grundsätzlich das Layout und somit den Umbruch der Mails, nicht jeder MTA (Email-Client) interpretiert gleich.
- Warum müssen soviele Leute einem eine wichtige Nachricht beispielsweise per ICQ-Message oder IRC-Query zukommen lassen? Warum beschweren die sich dann eine Woche später, warum man nicht die Information beachtet/erledigt hat? Wichtige Sachen klärt man doch per Email oder Telefon…
- Warum meinen so viele Menschen eigentlich, nachrichten mit “Bitte …” zu beginnen und mit “DANKE !!!!!11!!!” (ein, eins elf) zu enden? Ein Ausrufezeichen langt – eine Bitte wird zudem unhöflich, wenn ein “Danke” abschließend dahintergesetzt wird…
Kommunikation ist eines der wichtigsten Dinge in unserem Zeitalter – niemals wurde mehr Aufwand betrieben, Informationen zeitnah von A nach B zu befördern. Schön ist auch, daß wir im privaten Leben immer mehr Gebrauch davon machen. Doch nichts desto trotz: Nur weil wir auf eine meisst weiße Fläche mit einer Tastatur schreiben müssen wir nicht vergessen daß auf der anderen Seite ein Mensch die Nachricht lesen wird. Das gegenüber kann auch selten in den Kopf des Verfassers schreiben.
Ergo: Zeitgewinn, Revisionierbarkeit, Verlauf kontra Unmenschlichkeit, Missverständnisse und fehlende Mimik.