Vor fünf Jahren etwa bin ich aus der Windows-Welt komplett ausgestiegen, und habe sämtliche Arbeiten am Rechner auf Mac OS verlegt. Damals war das Thema durchaus noch mit Schmerzen verbunden, aber der Abstand bei Softwareverfügbarkeit sowie Kompatibilität mit anderen Computern ist mittlerweile sehr gering.
Vor ein paar Tagen habe ich in der Agentur ein nigelnagelneues 13″ MacBookPro bekommen, und habe mich innerlich etwas geärgert nun tagelang mein Setup vornehmen zu müssen. Aber: Nach zwei Stunden war ich schon wieder fertig, folgende Softwarepakete befindet sich nun auf der Platte:
- Dank Office 2011 für Mac ist mittlerweile ein wirklich ordentlich nutzbares Outlook auf den Mac gewandert, und die Nutzung mit Exchange ist wirklich sauber und valide. Die Oberflächen von Word, Excel, Powerpoint unterscheiden sich zudem nicht mehr allzu sehr zwischen Mac und Windows, der Dateiaustausch funktioniert tadellos, die Zusammenarbeit mit den Kollegen ebenfalls. Hier wurde sehr sauber gearbeitet.
- Mit der Adobe Creative Suite wandern die für mich wichtigen Tools Photoshop, InDesign, Illustrator und AcrobatPro auf der Kiste. Ich denke hier muss ich nichts anmerken…
- Mit iWorks ’09 mache ich Diagramme und Präsentationen in hübsch. Basta. Die Word-Alternative Pages ist ganz nett, aber sobald man versucht die Dateien zu teilen ist man aufgeschmissen. Und wenn ich die Dateien als Word-Datei abspeichern muss, kann ich auch gleich das Original benutzen.
Dies langt schon für 70-80% meiner täglichen Arbeit. Aber neben den Paketen sind noch wichtige Einzelstücke in meinem Programme-Ordner, um die weiteren 20-30% bewerkstelligen zu können:
- Mit OmniGraffle Professional habe ich einen wirklich guten Ersatz für Visio gefunden. Alle Design-Pattern der typischen Apple-Programme sind hier wieder zu finden, so dass die Anwendung locker und einfach zu bedienen ist.
- Aus gleichem Hause hilft mit OmniPlan dabei, Projektpläne aufzustellen und zu betrachten. Ich muss allerdings an dieser Stelle gestehen, das ich noch nicht sonderlich viel Zeit in die Software gesteckt habe, außer zum öffnen von MS Project-Plänen. Das funktioniert soweit ganz gut. Ich werde das hier ergänzen, wenn ich mal ein größeres Projekt am Mac selber planen darf.
- Mit Cornerstone 2 übernimmt eine Oberfläche sämtliche Aufgaben, die zum revisionieren von Code und Dateien mittels SVN von Nöten sind. Diese Anwendung ist einfach unglaublich schön aufgeräumt, und erspart mir die ganzen Shell-Befehle
- Xcode 4 ist einfach eine schöne Entwicklungsumgebung. Nutze ich mittlerweile für alles, was nicht Web-Entwicklung bedeutet, denn dafür nutze ich…
- …seit vielen Jahren ausschließlich Textmate, der vermisste Editor für Mac OS. Komplett schlank, ohne Schnickschnack, und mit vielen Möglichkeiten sich die Tastaturbedienung dem eigenen Geschmack anzupassen.
Zu guter letzt habe ich noch eine Handvoll Helferlein die mir das Leben am Mac versüßen, oder schlichtweg für administrative Dinge zuständig sind. Viele dieser Apps finden sich wohl auf vielen Macs wieder , ich beschränke mich hier auf die wichtigsten:
- Mit LittleSnapper werden Screenshots gemacht, und Anmerkungen darauf ausgearbeitet
- Dropbox ist für mich zum austauschen von Daten, und eben von überall aus abrufbar
- Ich nutze Skype zum kommunizieren, und für Videokonferenzen zwischen den Teams
- Meine Aufgaben organisiere ich mit Wunderlist
- Junipers Network Connect stellt eine sichere VPN-Verbindung ins Agentur-Netzwerk her
- Die gute alte Cyberduck ist ein (S)FTP-Client
- In SafeWallet speichere ich seit geraumer Zeit Zugänge und Passwörter, und verteile diese auf alle Geräte