Beiträge gettagt mit hype
Nexus One: Warum ich mein iPhone nicht mehr benutze
Okay, gut. Als Apple-Fanboy breche ich mal ‘ne Lanze für das NexusOne, und gegen das iPhone 3G: Ich war stets sehr zufrieden mit meinem iPhone, entschied mich aber im Januar nach ersten Präsentationen das Google-Telefon auf Android-Basis sofort bei erhalt zu besorgen. Ausnahmsweise war mein Mobilprovider Vodafone ganz vorne dabei, und meine über zwölfjährigen Mitgliedschaft wurde mit Markteinführung des NexusOne im Mai belohnt. Aber ich schweife ab – Hier also mein Erfahrungsbericht im Duell iPhone vs. Google Nexus One / Android…
Juni: Top(!)Veränderungen im Web
Viele Neuerungen und Veränderungen bringen neuen Schwung ins Netz, Dinge werden sich mittelfristig ändern und konsequenzen – eigentlich nur positiv – nach sich ziehen:
Google teilt mit, dass ab sofort Caffeine im Hintergrund seine Arbeit aufgenommen hat. Noch aktuellere und vorallem akuratere Ergebnisse produzieren neue Genauigkeit bei der Informationsbeschaffung. Ich bin mal gespannt. Wenn die Ankündigungen von bis zu 50% aktuelleren Ergebnissen wirklich wahr werden, ist das ein enormer Fortschritt. Ich hoffe nur, das die Genauigkeit nicht darunter leidet, ich würde auch gerne mal sehen wie es mit älteren Einträgen aussieht – wird es dadurch “schwerer” wirklich ältere Artikel zu finden, und was bedeutet eigentlich alt?
Außerdem gibts nun kostenlose Navigation auf Android-Smartphones. Kaum ist die Funktion released, steht sie auch dank ungebundener Web-Distribution jedem Androiden zur Verfügung. Ich hatte es eben kurz angetestet und bin von der Beta bisher überzeugt. Mehrwerte fürs Allgemeinwohl: Druck auf den Navimarkt, Aggregierung von Informationen wie Stau und Topografie, hoffentlich bald StreetView und all die anderen Vorteile von Google Maps.
Auf die freigeschaltete Sprachsuche in Deutsch auf Android-Phones gehe ich mal nicht weiter ein, das ganze Thema ist noch zu ungenau und bedarf weiterer Beobachtung – wenn auch nicht ganz uninteressant, dieses Feature. Ich stelle mir folgende kritische Frage: Wenn Google die Sprachfetzen in die Wolke lädt um diese dort zu verarbeiten, was passiert danach mit den aufgesprochenen und gespeicherten Worten? Nicht ganz uninteressant, diese Datensammlung. Bei der aktuellen Reichweite von Android alleine in den US bleibt es spannend diese Frage weiter im Auge zu behalten. Google war in der Vergangenheit nicht dafür berühmt, jemals irgendetwas gelöscht zu haben was einmal auf den Platten des Riesen gelangt ist. Warum hat nochmal Gmail keinen Papierkorb?
Anderer Riese: Microsoft schmiss jüngst seine Office Web Apps in die Webgemeinde. Schön, jetzt müssen wir endlich nicht mehr Office auf den privaten Rechnern installiert haben, um mal schnell eine Powerpoint-Präsi zusammenzuklicken. Ob Office jemals an die Reichweite von Google’s Docs herankommt bleibt vorerst im Raum stehen, aber ändern wird dies einiges bestimmt schon: So wird es in Zukunft also möglich sein, Office-Dokumente kollaborativ mit anderen zu teilen. Webseiten die ausschließlich auf OpenSource und freien Technologien oder Möglichkeiten bestehen (so schauen wir uns doch einfach mal die Newmedias an, Sinnerschrader, tolles Beispiel einer kostenlosen Website), werden dies vermehrt nutzen wollen. Ich denke auch, daß der ein oder andere Softwareanbieter im ASP/SaaS-Umfeld diese Funktionen zu seinen Zwecken nutzen wird… Warum auch nicht?
Und heute ist erst Mittwoch…
Meine 2 Cents zur Nexus One vs. iPhone-Diskussion
Zugegeben, mich als vollkommen überzeugter iPhone-Nutzer interessiert das NexusOne so sehr, dass ich es mit der Europäischen Markteinführung wohl als einer der ersten mir zulegen werde. Allerdings ist der ausschlaggebende Grund hierfür einzig und alleine meine Neugierde, sowie mein unerwachsener Spieltrieb was neue Technologien betrifft. Bei Googles erster Consumer-Hardware steigt bei mir so sehr das Interesse auf den Wechsel meines Smartphones, wie es BlackBerry, PalmPre oder ein WindowsMobile nie auch nur im Ansatz geschafft hatten.
Surface computing ist die Zukunft?
Man liest und vorallem sieht immer mehr Videos sogenannter Surface-Computing oder Multitouch-Controllings – Neuzeitige Bedienkonzepte, die unsere gute alte Maus & Tastaturkombination ablösen sollen:
Dahinter steckt meist ein kluger Kopf namens Jefferson Han, der dieses Konzept erarbeitet hat. Die Idee: Interface-Bedienung mit den Fingern, gleichzeitige Befehlssteuerungen (mit der Maus kann man nur 1-2 befehle gleichzeitig ausführen) und vorallem neuerdings die Interaktion mit weiteren Gegenständen wie PDAs, Smartphones und Digicams.
Generell finde ich:
Tolle Idee, sehr großer Unterhaltungscharakter. Durchaus auch interessant bei der ein oder anderen Aufgabe. Ganz besonders in Kombination mit Maps oder großen Dateien macht das ganze durchaus Sinn. Aber: Ich sehe immer wieder Bilder-Anwendungen. Mal ganz ehrlich – Ich finde es ja auch lustig, Bilder hin und her zu schieben, zu rotieren oder zu skalieren. Dennoch bevorzuge ich doch meine Bilder in ordentlichen Listen anzuordnen und diese schneller und übersichtlicher zu finden. Oder nicht? Wo macht das ganze Sinn, und wo auch nicht? Klar, die Interaktion mittels WLAN und Apple-Philosophie dahinter (Easy to use, no click setup to initial components) macht das ganze angenehm toll einfach. Aber brauchen wir das wirklich? Interessant ist die technologie dennoch. Einsatzgebiete in der Zukunft für mich
- Info-Terminals an Flughäfen und öffentlichen Einrichtungen
- Große interaktive Bilderrahmen zuhause
- Edutainment-Terminals in Kinderzimmern
- Neuartige Terminals für ältere Mitmenschen, denen PCs zu kompliziert bleiben
Trotzdem meine ich: Dieses Konzept wird es wahrlich schwer haben, die Präzision und Geschwindigkeit einer Maus/Tastatur -Kombi abzulösen. Noch ist aber nicht aller tage Abend. Wenn ich an meine erste Maus denke:

…die hatte noch richtige Kanten, war Viereckig und benutzte RS-232. Aber hatte den coolsten Tastenklick bis heute :)
Also hüpfen wir…
Am 11. Juli ist UNO-Weltbevölkerungstag, am 18. dann Tag des Bodens, und am 20. Juli die kombination aus beidem – der Weltsprungtag, an dem möglichst viel Bevölerung möglichst zeitgleich auf dem Boden rumtreten soll…
Da behauptet einer daß Deutsche Wissenschafter der Meinung sind, daß wir nur mit der Kraft unserer Körpermasse in der Lage wäre die Erde ein klein wenig aus ihrer Umlaufbahn zu werfen. Was soll das bringen? Nundie wichtigsten Punkte sind die reduzierung der globalen Erwärmung, längere Tage und angenehmeres Klima… Na dann…